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Neue Biomarker bringen mehr personalisierte Medizin in die Strahlentherapie!

Mithilfe von speziellen bildgebenden Geräten, die die Fachhochschule kürzlich angekauft hat, kann nun in den Räumlichkeiten von MedAustron geforscht werden. Dabei verfolgen die Teams ein großes Ziel – die Revolution der Strahlentherapie für TumorpatientInnen. Univ.-Lektor Ing. Dr. Markus Zeilinger, MSc BSc, Studiengangsleiter des Masterstudienganges MedTech, erklärt die angestrebte Entwicklung: „Bisher werden bei der Strahlentherapie von Tumoren lediglich anatomische und morphometrische Aspekte für die Therapieplanung berücksichtigt. Wir arbeiten an der Entwicklung hochspezifischer Biomarker, die gezielt spezielle für den Tumor charakteristische systembiologische Eigenschaften quantifizieren und visualisieren können. Durch den Einsatz dieser Biomarker können wir die biologischen Eigenschaften besser verstehen und dadurch wertvolle komplementäre Informationen für die weiterführende Therapieplanung, Verlaufskontrolle und Verifikation liefern. Darüber hinaus können wir auch wichtige Erkenntnisse über die strahlenbiologischen Wechselwirkungen und die biologische Effektivität unter Anwendung von Protonen und/oder Schwerionen wie z.B. Kohlenstoffionen untersuchen.“

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Gesundheitspolitisches Forum zur Personalisierten Medizin in Wien.

Ein Assey von Herbert Pachler

Am 13. Juni fand das gesundheitspolitische Forum zur personalisierten Medizin statt. Als Intro lieferte Prof. Dr.med.univ. Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien eine kurzweilige Einführung in die personalisierte Medizin. Frau Prof.in Dr.in PhD Renate Kain, Medizinische Universität Wien definierte den Zuhörern diese neue zukünftige Medizin. Dr. Peter Nowak, Gesundheit Österreich GmbH stellt daraufhin das Gespräch und den Patienten in den Mittelpunkt der Debatte. Ein klassisches „No-Na“ des: „was soll ich dazu Sagens“. Mit Doz. Dr. Johannes Pleiner-Duxneuner, PHC Director Roche Austria kam dann – sanft aber doch  – endlich der Biomarker des Abends: gesundheitspolitische Betrachtung“. Mein Cerebrum spielte plötzlich malignes Gewitter.

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Veranstaltung: Big Data und Künstliche Intelligenz – das Ende der Evidenzbasierung?

Vortragender: Gerd Antes Moderation: Christiane Druml & Barbara Prainsack Wann: Mittwoch, 3. Juli 2019, 17 – 19 Uhr

Wo: Aula am Campus, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien

Abstract:
Unter den Schlagworten Big Data, Digitalisierung, personalisierte Medizin und künstliche Intelligenz hat sich eine neue Welt entwickelt, die goldene Zeiten für unsere Gesundheitsversorgung verspricht, dafür aber die Eckpfeiler unseres wissenschaftlichen Denkens außer Kraft setzt. Das Zeitalter der Kausalität ist Vergangenheit, dank unbegrenzter Datenmengen wird Korrelation zu Kausalität. Der damit erzeugte Hype hat zu einer faszinierenden Kritiklosigkeit geführt. Die Daten-Sintflut macht Theorie und Wissenschaft obsolet. Eine rationale, auf Fakten und Daten gegründete, wissenschaftliche Betrachtung des versprochenen Nutzens versus Risiken und Kosten sucht man vergeblich. Statt Nutzenversprechen ohne Belege brauchen wir eine sorgfältige wissenschaftliche Abwägung des erwarteten Nutzens gegenüber den zu erwartenden Kosten und Risiken

Veranstaltung: “ CRISPR-Genombearbeitung bei der Arbeit in menschlichen Zellen beobachten „

08. Juli 2019 – 14:00 Uhr – CeMM Level 8, Seminarraum  – Jacob Corn –Professor für Genombiologie, ETH Zürich, Schweiz

Jacob Corn ist Professor für Genombiologie an der ETH Zürich. Seine Forschung zielt darauf ab, Krankheiten durch Genom-Editing-Technologien der nächsten Generation besser zu verstehen und zu behandeln. Jacobs Karriere hat eine Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie geschlagen und in therapeutischen Bereichen wie Infektionskrankheiten, Neurobiologie und Onkologie gearbeitet. Seine Forschung verfolgt einen multidisziplinären Ansatz und kombiniert Zellbiochemie, funktionelle Genomik, Computational Biology, Bioengineering und Biophysik. Jacobs Abschlussstudium an der University of California in Berkeley bei James Berger hat unser Verständnis der Geometrie der DNA-Replikation neu definiert und wurde mit mehreren Auszeichnungen ausgezeichnet, darunter mit dem Nicholas Cozzarelli und dem Harold Weintraub Award.de novo Proteininteraktion und ein Protein-basierter Inhibitor zur Behandlung der Grippe. Jacob begann seine unabhängige Forschungskarriere als Gruppenleiter bei Genentech, wo sein Labor biologische Mechanismen entdeckte, um therapeutische Ziele herauszufordern. Anschließend kehrte Jacob als wissenschaftlicher Gründungsdirektor des Innovative Genomics Institute und der Fakultät der UC Berkeley an die akademische Welt zurück. Der aktuelle Schwerpunkt seines Labors liegt auf der Entwicklung der Genombearbeitung, den Mechanismen, mit denen Zellen ihre DNA reparieren, und der Erhaltung gesunder Organellen.

1st Vienna Symposium on Machine Learning in Medicine & Biology

The „1st Vienna Symposium on Machine Learning in Biology & Medicine“ is designed as a community gathering and a networking opportunity for machine learning researchers from all of Austria – following the success of similar meetings in the areas of next generation sequencing („Vienna NGS Symposium“) and chemical biology („Austrodrugs“) organized at CeMM. The scientific focus will be on new machine learning methods and relevant applications of machine learning and artificial intelligence in biology and medicine.

At the core of this event will be a series of short presentations by researchers from Austria working in the wider field (please see attachment), with ample opportunities for interactions, discussion, and networking. Furthermore, we are happy to announce a keynote lecture by Thomas Lengauer, who will present his groundbreaking research on using machine learning for the improvement of HIV therapy, as a striking early example of machine learning having a very real and positive impact for patients in Europe.

The event is free to attend (thanks to the support of CeMM, MedUni Vienna, and the Austrian Platform for Personalized Medicine) and open to all: developers and users of machine learning methods, researchers in biology and medicine, students, postdocs, professors, physicians, and anyone else interested in this emerging field. All attendees must register via the following URL, such that we can realistically plan the event and prepare name tags for everybody to facilitate informal discussions: https://cemm.at/machine-learning.

Chancen der Digitalisierung in der Hämatologie und Onkologie

Besuchen Sie die Frühjahrstagung der ÖDHO. Sie steht im Zeichen der neuen Digitalisierung. Mal sehen, wie weit unser Heimatland dem Salbeitee und dem Schmalz auf der Brust entkommen ist… oder anders ausgedrückt … wie weit ist uns Amerika mit individualisierter Medizin voraus. Wie weit gibt es medizinischen Konsens zur Verwendung der Daten für Forschung und Entwicklung. Eine spannende Tagung im innovativen Designcenter steht vor der Entschlüsselung. Eine neue DNA für die österreichische Medizin.

Siehe Programm http://www.oegho.at/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&g=0&t=1554969567&hash=716de023d3d49ace00a9ddf38fc395cdab3c170f&file=fileadmin/redakteur/oegho/downloads/OeGHO-AHOP_19_Hauptprogramm_RZ04_WEB.PDF

„Herzilein – der digitale Zwilling“

Künstliche Intelligenz findet neue Wege nicht nur für Medizin der Zukunft sondern auch für Patienten der Zukunft und dessen Vorteile. Spannend dabei die immer wiederkehrende Diskussion um die Freigabe von Patientendaten insbesondere durch öffentliche Institutionen.

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Viel Neues zur personalisierten Medizin in Berlin – Mittwoch, Donnerstag DGHO

Der jüngere Patient rückt mehr und mehr in den Fokus von Forschung und Ärzten. In Berlin diskutieren am Mittwoch anläßlich der DGHO Frühjahrstagung Spezialisten aus den Bereichen Medizin und Patientenversorgung die aktuelle Lage. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung der neuen Forschungs-Roadmap in der Hämatologie und Onkologie.

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Jetzt wird auch Big-Pharma nervös! Der Kampf groß gegen klein beginnt!

 „Die Diagnose Krebs ist für jeden Patienten ein Schock. Dank klinischer Studien haben Patienten aber früh Zugang zu den neuesten Krebstherapien. Das erhöht die Chancen auf Heilung und ist von unschätzbarem Wert für Patienten“, sagte Pharmig-Generalsekretär Mag. Alexander Herzog im Zuge einer Diskussionsveranstaltung zum Nutzen und Wert moderner Krebstherapien, initiiert von der Pharmig.

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Launchevent – Centre for Personalised Medicine

Gratis!!! Eintägige Auftaktveranstaltung für eine neue Seminar- und Workshopreihe im Zeitraum 2019-2020, gesponsert vom Center for Personalized Medicine (CPM), dem St. Anne’s College und der NIHR Oxford BRC-Partnerschaft für Gesundheit, Wohlstand und Innovation

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